Was wir vom Teamsport lernen.
Shownotes
Was hat Teamsport mit Organisationsentwicklung zu tun? Dr. Stefan Fuchs spricht mit Sebastian Tempel (Leiter Konzeption & Beratung, IT‑Consult Halle GmbH) darüber, wie ein Team wieder Klarheit gewinnt, Rollen bewusster lebt und Konflikte bearbeitbar macht, während Projekte und Kundenanforderungen ganz normal weiterlaufen.
Im Gespräch wird greifbar, wie Action Learning wirkt: Probleme sichtbar machen, Sprache und Begriffe schärfen (Wer ist eigentlich „der Kunde“?), Kultur und Ordnung parallel bearbeiten und über kurze Reflexionen echte Bewegung erzeugen. Denn wie im Teamsport gilt auch hier: Zusammenarbeit entsteht nicht durch Reden, sondern durchs Trainieren – Action Learning macht neue Spielzüge möglich und bringt Teams auf Kurs Richtung gemeinsames Ziel.
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Konzept: Sebastian Jautschus
Produktion: Renneritz Recording Studios
Hosts: Sandra Schnabel‑Perales & Dr. Stefan Fuchs
Gast: Sebastian Tempel (IT-Consult Halle GmbH)
Transkript anzeigen
00:00:02: Herzlich Willkommen zum Podcast Menschenermutigen von
00:00:06: punkt.punkt.
00:00:08: Wir glauben,
00:00:09: dass Veränderung möglich ist die für alle funktioniert.
00:00:13: wir machen kultur
00:00:13: greifbar
00:00:14: verbessern zusammenarbeit und ermutigen menschen.
00:00:18: in diesem podcast erkunden wie es gelingen kann die verbindung zu sich
00:00:22: selbst
00:00:23: zu anderen und zu systemen deren teil wir sind zu stärken.
00:00:39: So, hallo!
00:00:40: Herzlich willkommen zu unserem Podcast.
00:00:43: Mein Name ist Stefan Fuchs von Punkt.
00:00:46: Ich bin Organisationsentwickler und habe einen Gast, das finde ich mich sehr freue.
00:00:52: Das ist der Sebastian, Sebastian Tempel.
00:00:55: Sebastian ist Teamleiter bei einem IT-Dienstleister.
00:01:00: Und bevor ich jetzt so viel erzähle, Sebastian erzählt du einfach mal was stell dich mal vor?
00:01:06: Hallo Stefan, danke dass ich hier seid.
00:01:08: Vielen Dank für die Einladung!
00:01:10: Ja du hattest ja schon gesagt... Ich bin der Sebastian Tempel vom IT-Dienstaster IT-Konsult Halle.
00:01:16: Wir arbeiten im Wesentlichen für die Stadtwerke Hallegruppe und die Stadtverwaltung.
00:01:21: Das beschreibt auch so unseren Kundenkreis, im IT-Kontext.
00:01:24: Und mein Team befasst sich im wesentlichen mit Kundenanforderungen, IT-Projekten, Prozessen und Architekturmanagement.
00:01:33: Das ist unser täglich Brot mit allen Herausforderungen, die da dranhängen und die wir tagtäglich bewältigen wollen und den Veränderung, die damit einhergehen.
00:01:46: Ich freue mich sehr, dass du dich bereit erklärt hast.
00:01:50: Dass du Lust hat und neugierig bist.
00:01:54: Dass wir mal zusammen so ein Gespräch führen.
00:01:58: Und wenn ich an Gesprächen denke zwischen in Work-House Pausen oder auch davor oder danach.
00:02:06: das haben wir ja sehr schnell unser gemeinsames Interesse für Team
00:02:10: Sport
00:02:10: so entdeckt.
00:02:11: da haben wir uns irgendwie ganz schnell gefunden.
00:02:14: Das fand ich sehr schön.
00:02:16: Ich erlebe ja in meiner Arbeit, dass ich ganz viel vom Teamsport auch lernen kann und dass man da viel übertragen kann.
00:02:25: Und deswegen meine Frage an dich!
00:02:29: Du kommst aus dem Teamsport vielleicht sagst du mal was dazu?
00:02:33: Was für ein Hintergrund du da hast und was mich interessiert, was ist?
00:02:38: So sind deine Erkenntnisse oder Gewohnheiten, die du so überträgst?
00:02:44: Deine Führungsvolle.
00:02:46: Ja da gibt es ganz viel!
00:02:47: Also ich komme aus dem Basketball.
00:02:50: Ich habe jahrelang als Vorstandsvorsitzender beziehungsweise Präsident in Kottbus gewirkt.
00:02:57: Hab hier an Halla auch noch ein bisschen was im Damenbundesliga-Basketball gemacht.
00:03:03: Und das, was mich im Sport immer fasziniert hat und was ich gerne auch übertrage in meinen täglichen Arbeiten ist eben diese Lebhaftigkeit.
00:03:13: Diese Emotionen die Sport mitbringt immer und überall – in jeder Situation ob das Erschöpfung Trauerfreude, Jubelbegeisterung oder eben auch wirklich Intensität in Gesprächen oder in Erlebnisse.
00:03:28: Was ebenfalls sehr... Spannend ist das Thema Rollen.
00:03:33: Du hast im Sport immer das Thema, welche Rolle nehme ich heute ein?
00:03:38: Geht es gegen den einen Gegner muss sich vielleicht ein Stückchen passiver sein.
00:03:42: da passt mein Profil nicht so richtig dahin dass ich heute habe ich nie, aber andere dreißig Punkte machen können.
00:03:51: Da ist eher meine Rolle als Bankspieler gefragt oder als Organisator im Hintergrund und jeder muss halt so ein Stückchen sein.
00:04:00: Wert erkennen für die Situation, für das Spiel, für die Mannschaft und dass immer wieder... auch mit dem Team gemeinsam in Frage stellen.
00:04:13: Das finde ich irgendwie den spannendsten Aspekt, das Thema Kabin-Mentalität, eingeschworene Haufen – das kommt noch dazu!
00:04:19: Wenn das irgendwo da ist, dann macht es eben einfach irgendwie noch mehr Spaß.
00:04:26: Und man bekommt das Feedback.
00:04:28: Man bekommt sehr, sehr rohes Feedback wenn man diese Aspekte aus dem Teamsport mit berücksichtigt und aus der Emotion raus ist.
00:04:36: Man muss versuchen Emotionen des anderen einordnen zu können.
00:04:40: Niemand es übel nehmen, wenn mal irgendjemand einen Punkt überschreitet wo man jetzt sagt, das war nicht so toll.
00:04:49: damit müssen wir einfach umgehen können.
00:04:51: Das hat man mit Kunden, das hat man Kollegen Und im Arbeitsalltag ist das vielleicht ein bisschen geschliffener als im Sportumfeld, aber da habe ich es gut gelernt und hab damit umgehen gelernt.
00:05:04: Und adaptiere das jeden Tag neu.
00:05:09: Ja, ist ja so spannend was du erzählst, Kabinmentalität oder sowas... Wie würdest du das übertragen?
00:05:16: Übersetzen in der Heißwelt!
00:05:18: Ja, also dieser berühmte eingeschworene Haufen.
00:05:21: Wir wissen was wir tun!
00:05:22: Wir wissen alle warum wir jeden Tag ins Büro kommen oder im Homeoffice uns dazuschalten.
00:05:28: Das haben wir auch von dir gut gelernt.
00:05:32: Dieses Thema... Wir müssen den Zweck unseres Wirkungs immer wieder in Frage stellen.
00:05:38: Ich kenne das aus Kabinen früher, der hat von unserer Mannschaft irgendein Poster in der Kabine gehangen für die Saison.
00:05:45: Das hat gegolten, das haben sie damals in einer Bundesliga gemacht.
00:05:48: Das hinkt von innen an der Kabinentür.
00:05:50: Da sind die jedes Mal dran vorbeigegangen wenn sie aufs Spielwett gegangen sind.
00:05:53: Haben da einmal jeder draufgehauen und haben gesagt okay dass ist unser Ding darum sind wir hier!
00:05:58: Und wenn uns als Führungskräfte oder mir als Fährungskraft das gelingt es auch einem Team zu vermitteln dann haben wir die Kabinenmentalität wo auch natürlich dazugehört Dinge die wir im team besprechen die vielleicht gar nicht nach draußen dringen sollen dass die auch da bleiben.
00:06:15: Dieser Raum, den wir uns der psychologisch sichere Raum geben müssen damit es eben rumpeln kann.
00:06:24: und ich hatte mal einen Coach damals hier an Halle mit dem haben wir gesagt, egal wie wir uns streiten oder wie Meinungsverschieden wir überhaupt zusammenkommen.
00:06:35: Wichtig ist dass wir rausgehen aus diesem Büro und sagen okay das ist unsere gemeinsame Entscheidung und die setzen wir jetzt gemeinsam mit dem Team um.
00:06:43: Das gehört alles dazu also schon alleine dieser Begriff Kabinmentalität der es unheimlich vielfältig meint.
00:06:50: aber einfach nur wir brauchen einen vertrauten Raum dann müssen wir mit Emotionen umgehen können.
00:06:53: wir brauchen den Zweck und wir müssen alle wissen warum wir heute hier sind oder überhaupt in der Saison da sind.
00:07:00: Hast du da einen Begriff, den du auch verwendest in der Arbeitswelt?
00:07:05: Der Anschlussfähig ist.
00:07:06: Hast du das schon?
00:07:10: Ich skizziere das immer gerne als Feuer!
00:07:13: Wenn es so darum geht, den Workshops ein Begriff zu finden oder eine Karte aufzuheben womit ich mich am meisten identifiziere, nehme ich immer das Feuer weil das bringt Leute zusammen und kann Dinge zerstören.
00:07:24: Das macht aber wieder Sachen warnen, das macht Sachen hell Das macht Essen genießbar, aber kann natürlich auch wenn man es übertreibt irgendwie verbrennen.
00:07:32: Aber für dieses Thema Kabinmentalität habe ich glaube ich keinen anderen Begriff.
00:07:38: Wenn dir nicht einer aufgefallen ist in unserer Zusammenarbeit?
00:07:42: Also bei mir drehen sich jetzt gerade so sie Gedanken.
00:07:47: wie kann man das sozusagen vom Begriff her übersetzen und das auch ganz bewusst verwenden in so einem Team?
00:07:58: Also gerade dieses schöne Bild, was du angesprochen hast.
00:08:02: Da ist ein Plakat an der Wand.
00:08:04: Das ist immer präsent.
00:08:06: Dafür gehen wir jetzt aufs Spielfeld und wir in unserem Büro arbeiten ja auch ganz viel sichtbar machen von Purpose, von Werten, von Zielen weil wir gemerkt haben diese uns das Präsenz zu machen.
00:08:24: es hat eine Wirkung.
00:08:25: Das
00:08:26: hat eine Wirkung, wenn man so will auch irgendwo banal.
00:08:31: Aber es ist eine enorme Wirkung.
00:08:33: Ja wir verwenden ganz oft Begriffe oder Slogans wie unseren Purpose den wir mit dir zusammen erarbeitet haben das versuche ich schon in Kommunikationsmedien immer wieder auftauchen zu lassen oder Farbgebungen von irgendwelchen Werten die einfach in Präsentationen mit einzuerbeiten die Worte allein schon die Wurte zu benutzen Unheimlich wichtig und prägt einfach ein.
00:09:01: Ja, spannend.
00:09:02: Ich merke schon das ist ein unendliches Thema.
00:09:06: Also ich bin sehr fasziniert auch vom Fußball von Rugby was man auch sozusagen immer wieder da auch im Vergleich erleben kann.
00:09:17: ja also was zum Beispiel jetzt im Fußball?
00:09:21: diese Mentalität sich permanent zu geschweren Zumindest bei den Männern ist das ja so, was ich im Basketball so nicht erlebe.
00:09:30: Im Rugby gleich gar nicht und Frauenfußball auch nicht.
00:09:34: Und es wird ordentlich ausgeprägt.
00:09:39: Aber lass uns mal übergehen zu dem Projekt wo wir uns begegnet sind.
00:09:45: Das ging also um die neue Aufstellung deines Teams.
00:09:51: Vielleicht magst du mal so...
00:09:57: Ja, die Ausgangssituation ist eigentlich ganz einfach.
00:10:00: Die Ausgangs-Situation war eine Unzufriedenheit bei Kunden und Mitarbeitern gewesen.
00:10:05: Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen.
00:10:08: Die durch Feedback an uns rangetragen wurde, an mich ranggetragen wurde... ...die wir jeden Tag erlebt haben in Frust des Innerhalb des Teams in seiner Organisationsform mit den handelnden Personen, in den Handeln Prozessen oder in den gegebenen Prozesses immer wieder gab und immer wieder die Tatsache zum Vorschein kam.
00:10:34: Hier geht es gerade irgendwie nicht so richtig weiter.
00:10:37: wir müssen improvisieren.
00:10:38: Wir sind vielleicht zum Improvisieren noch teilweise zu unerfahren.
00:10:45: Unsere Aufträge sind nicht geklärt das waren dann.
00:10:48: Irgendwann haben wir gemeinsam dann versucht, auch Muster zu erkennen.
00:10:53: Wo haben wir Schwierigkeiten?
00:10:55: Ja wo gibt es Konflikte?
00:10:57: Wann treten die Konflikte auf?
00:10:58: Wir sind in gemeinsamen Gesprächen und Beobachtungen in die Analyse gegangen und haben dann eben festgestellt okay wir müssen mal alle zusammen einen Raum und wir müssen ja einfach mal versuchen das Problem Transparenz zu machen, also Problem sichtbar machen.
00:11:19: Du hast uns Methoden beigebracht die da starke Häufen haben.
00:11:24: Ich erinnere mich immer wieder gerne und nutze ihn weiterhin oft den Gestaltzyklus diese kleinen Helferlein, die irgendwo alles ein bisschen einfacher zu erkennen und zu transportieren vermögen.
00:11:40: Und ja wir hatten die große Herausforderung, dass wir natürlich diesen ganzen Veränderungsprozess neben unserem Tagesgeschäft machen müssen.
00:11:52: Jedes Projekt bei uns hat eine Bedeutung für unsere Auftraggeber und unsere Kunden, jeden der dabei ist.
00:12:06: Wir müssen einfach weiter lernen, dass diese Veränderungen ein wichtiges Projekt für uns sind.
00:12:14: damit wird zukünftig unsere Auftraggeber ja besser als vorher sein können.
00:12:19: Und das natürlich damit auch Mitarbeiterzufriedenheit wieder steigt, wir eine Klarheit erzeugen.
00:12:25: Das war auch ein großer Knackpunkt in unserem Handeln, dass häufig die Klarheit irgendwo verwaschen oder nicht gegeben war und das mussten wir einfach auflösen.
00:12:38: Du hast angeschnitten diese Sichtikarten legen am Anfang?
00:12:46: Ja, das ganze Team in einem Raum und die Probleme eben, die es gibt mal auf dem Tisch legen ansprechen.
00:12:56: Sich der Versuche erwehren dass sie Probleme ist ja gar nicht gibt.
00:13:02: Kunden sind so kompliziert stattdessen... Und da sind wir sehr schnell darauf gekommen erst so schnell nicht sondern im Laufe des Workshops darauf gekommen, dass das eine Kombination ist zwischen braucht es kulturelle Veränderungen und ihr brauchst zugleich auch, müssen die Prozesse noch mal angeguckt werden.
00:13:28: Und wie hast du das in Erinnerung?
00:13:29: besonders diese Frage kultureller Themen?
00:13:32: Welche waren das aus deiner Erinnerungen noch?
00:13:36: Die wir ja dann auch schrittweise aller aufgegriffen haben und das teilweise auch noch machen.
00:13:43: Ja, also als erstes habe ich diesen Melkschämel in Erinnerung da an dem irgendwie drei Seiten gezerrt haben das dieses Gleichgewicht was wir herstellen wollten.
00:13:54: Die kulturelle Thematik war immer dieses Miteinander wie vertrauen wir einander?
00:14:00: Wie verlässlich sind wir zueinander?
00:14:02: Was können wir von den anderen erwarten?
00:14:04: Das waren häufig Dinge die vielleicht noch nie ausgesprochen wurden, aber wir haben uns die Fragen gestellt.
00:14:11: Wir haben das Thema Konflikte irgendwo ganz hart mit auf den Tisch gebracht und dann festgestellt, ja die Konflikte sind nicht nur zwischen Menschen sondern auch zwischen gegebenen Strukturen, Prozessen, Verfahrensanweisungen und was wir nicht alles damit auf dem Tisch getan haben.
00:14:29: Das erinnere ich noch sehr gut.
00:14:33: Ja und wir sind dann beim Thema Kultur oder beim herausfinden unserer Problemfelder auch irgendwo dazu kommen, dass wir kulturell doch noch recht
00:14:45: viel
00:14:47: zu tun haben.
00:14:49: Obwohl ich immer der Meinung war das wir in unserem Team da schon sehr reif sind was es angeht.
00:14:55: aber möglicherweise hat unsere Reife dazu gereicht eben diese Themen auf den Tisch zu kippen und irgendwie in eine bearbeitbare Form zu kippen.
00:15:05: Und was wir ja dann auch gemacht haben, mit unseren zwei Handlungssträngen einmal das Thema Ordnung zu bearbeiten und einmal das thema Kultur zu bearbeiten.
00:15:14: Ja also das sind so die Erinnerungen, die ich von vor einem guten halben Jahr, wenn wir das gemacht haben noch definitiv noch habe.
00:15:23: Also für mich ist noch sehr erinnerung Dieses Thema bei dem Handlungsstrahlkultur, den du ja angesprochen hast.
00:15:33: Dass wir das Konzept Spannungsbasiert miteinander umgehen.
00:15:41: Das war das so als Hebel so identifiziert hatten.
00:15:44: Also das dockt ein bisschen an, in das was du vorhin angesprochen hast mit der Kabin-Mentanität.
00:15:50: Sich wirklich die Kante geben sich an die Kontaktgrenze sagen wir ja dazu als Organisationsentwickler zu gehen und ganz klar die Spannung zu benennen und die Spanne kann dann sein.
00:16:04: Das ist ein Konflikt, das kann seine Nohnzufriedenheit sein, es kann seinen Freude, das hast Du ja von auch gesagt die Freude wirklich so miteinander zu teilen.
00:16:16: Im Sport ist das relativ einfach,
00:16:18: weil
00:16:18: das Spiel war geil oder die Punkte waren gut.
00:16:21: Die man erreicht hat.
00:16:23: in der Arbeit ist es nicht immer so einfach und vielleicht für manche nicht anschlussfähig aber ist natürlich da ja?
00:16:29: Und wenn Freude eingesperrt wird und gedeckelt wird und nicht rauskommen kann und nicht geteilt wird... Das ist auch nicht gut!
00:16:37: Das habe ich schon mehrfach erlebt.
00:16:41: Ja, da verliert ihr auch einen Wert.
00:16:45: Die Freude ist immer so schöner wenn wir sie teilen können.
00:16:47: Das ist im privaten, das ist im dienstlichen Kontext sowieso.
00:16:54: Deswegen ist ja Teamsport irgendwie so erfolgreich.
00:16:58: und deswegen... Versuchen ja auch so Sportarten wie Radsport jetzt gerade aktuell leicht Athletik.
00:17:04: Die Schwimmer und Schwimmerinnen versuchen gerade auch das Ganze als Team irgendwie darzustellen, die einen sitzen auf der Tribüne wenn die anderen im Wasser sind Und das macht es eben einfach schöner und erlebbarer.
00:17:16: Das ist wahrscheinlich auch einer der Hebel warum ich gerne die Metaphern aus dem sport zu rate ziehe.
00:17:23: Im täglichen arbeiten was aber allerdings nicht jedem gefällt
00:17:28: Das, was du eben angesprochen hast.
00:17:31: Die schwimmen Europameisterschaft kann man das sehr schön beobachten.
00:17:35: Da sind welche auf der Tribüne und die anderen aus dem Team in Becken.
00:17:42: Und das ist da ein bisschen etwas, was zuvor erzählt hat mit diesen Rollen.
00:17:46: Ein Bankspieler oder ein Spieler, der auf der Platte steht im Feld ist und aktiv ist wie wichtig es ist dass sich keiner zurückgesetzt fühlt, unnötig fühlt.
00:18:00: Sondern es jeder spürt.
00:18:01: ich habe hier noch alle und das kann man ja sehr gut übertragen auch auf der Arbeitswelt.
00:18:07: also zum Beispiel da ist jemand die in einem wichtigen vielleicht schwierigen Termin geht und wenn die Person im Vorfeld und dabei weiß okay, da fiebern welche mit.
00:18:23: Die haben vielleicht mir bei der Vorbereitung geholfen und das erste wenn ich ins Büro komme oder die im Online-Meeting treffe wird sein.
00:18:35: Das kann ja auch richtig support sein.
00:18:37: Und dieses Rollenverständnis und dieses wir sind ein Team.
00:18:42: Ja es bildet ja auch Vertrauen, wenn ich bei meiner Rolle bleibe Ja, und ich bin eben in dem Turnier, was mir vielleicht körperlich nicht gut geht oder was ich irgendwie mentalisch Schwierigkeiten habe.
00:18:55: Oder einfach gerade nicht gut informieren.
00:18:56: Da bin ich derjenige, der die Handtücher auf die Bank legt.
00:19:00: Dann hab' ich eine total wertvolle Rolle weil die Leute, die vom Feld kommen und ihre Maserflasche vor ihrem Platz stehen haben und das Handtuch da liegen haben, die freuen sich darüber.
00:19:09: Die sind dadurch... motiviert oder müssen sich darum nicht kümmern und können stärker auf das Spiel fokussiert sein, oder auf eine Auszeit.
00:19:17: Oder sich in der Pause dann wirklich erholen müssen nichts suchen haben keinen Stress spüren keine Spannung.
00:19:24: Und dass diese Akzeptanz einer Rolle in einem Kontext Das ist in meinen Augen gerade auch ne ganz große Herausforderung In so ner Arbeitswelt ja bei uns im.
00:19:37: um mal zurückzukommen in unserem öffentlichen IT-Sektor.
00:19:40: Früher waren wir Spezialisten für ganze Prozesse, ja?
00:19:45: Wir haben Kolleginnen und Kollegen... Da bin ich mir sehr sicher das wird die auch tatsächlich in der Stadtverwaltung in den Fachbereichen, die die Betreuen arbeiten lassen können!
00:19:56: Und das ist auch ein hohes Gut so eine Menschen zu haben, die in dem Kontext der Kunden und Kunden oder Auftraggeber von A bis Z kennen.
00:20:07: Nur diese Fähigkeit von unserem Kollegen nimmt ab, weil einfach die Welt viel komplexer wird.
00:20:16: Das wird kleinteiliger.
00:20:17: Man kann einfach... man muss akzeptieren dass man gar nicht mehr alles können kann als ich arbeitsteilig aufstellen muss.
00:20:24: Die Schnittstellen gut definieren muss.
00:20:27: Der eine kann das gut der andere kann das.
00:20:29: so lange die Übergabe gut funktioniert Ist das auch alles okay?
00:20:34: Ja, mit einer Toleranz.
00:20:37: Am Anfang hoffentlich hohen Tolerans für Fehler und Geschehene.
00:20:43: Ich sage manchmal Lust auf Scheitern zu probieren, zu sagen wir haben es jetzt diesmal nicht geschafft aber wir haben alles gegeben.
00:20:51: Auch wieder so ein Sportthema.
00:20:52: Da hatte ich gestern im Interview von der SchwimmWM gesehen dass eine mit persönlichen oder deutschen Rekordviertel geworden hat sich total gefreut Und das wieder irgendwie, oder das zu implementieren in unserer Arbeitswelt.
00:21:06: Das ist sehe ich so ein Stückchen als eine Herausforderung von Führung dass man sagt okay wir haben alles gegeben und unter den Bedingungen hat es sehr gut funktioniert.
00:21:15: beim nächsten Mal machen wir den Faktor besser oder lassen etwas weg oder sprecht vorher lieber noch mal über einen anderen Umstand?
00:21:24: Das ist auch wieder um auf deine Eingangsfrage zurückzukommen.
00:21:27: So viele Dinge die es im Sport gibt.
00:21:30: Ja, dann fängt es an zu regnen in der zweiten Halbzeit.
00:21:32: Und was machen wir da?
00:21:33: Müssen wir alle die Schuhe wechseln?
00:21:34: vielleicht oder weiß ich nicht müssen wir doch lange Sachen anziehen oder weiße ich keine Ahnung.
00:21:40: das ist ja kann man alles anwenden und das holte ich mir oft in Erinnerung und versucht das irgendwo zum Mappen.
00:21:50: Spannend!
00:21:52: Du hast von zwei Handlungsstrecken geredet.
00:21:54: Das war Kultur und Prozesse.
00:21:57: jetzt haben wir sehr viel über Kultur gerede.
00:21:59: lassen uns mal zwitschern zu Prozessen.
00:22:03: Was waren dort die Herausforderungen, die Knackfragen um dies da ging und an denen wir jetzt ja auch arbeiten schon in der ganze Weile?
00:22:14: Ja das war große Dinge dass wir haben ich erinnere mich gut das war ganz am Anfang über das Thema end-to-end gesprochen haben.
00:22:22: ist unser Prozess überhaupt kundenorientiert?
00:22:26: natürlich haben wir irgendwann am Ende ein Projekt abgeliefert.
00:22:30: aber Wir haben uns ganz am Anfang die Frage gestellt, ist jeder Prozessschritt den wir machen im Sinne des Projekt-Erfolgs beziehungsweise der Kundenzufriedenheit.
00:22:42: Das haben wir hinterfragt.
00:22:44: Wir haben ganz viel über einzelne Worte gesprochen.
00:22:49: was verstehen wir unter Anforderungen?
00:22:52: Was verstehen wir unser Lieblingsthema und was verstehen Wir?
00:23:01: diskutieren teilweise, was wir unter Projekt verstehen.
00:23:04: Und die Begriffe der Projektrollen haben wir ganz viel diskutiert.
00:23:11: Ja?
00:23:11: Wir haben darüber diskutiert zu reduzieren minimalistischer zu sein, zu vereinfachen, Systeme wegzunehmen über Modellierungsprinzipien.
00:23:22: Ich erinnere mich gut an unseren Terminen wo wir über diese Vorgaben an den neuen Prozess gesprochen haben.
00:23:32: Also haben wir den früher nicht gedacht, da hat jeder dem Prozess nach besten Wissen und Gewissen entworfen.
00:23:39: Hat ihn versucht einzuüben und dann haben wir ihn erst mal gelebt.
00:23:42: das war sicherlich auch richtig unter den damaligen Umständen.
00:23:46: nur dann war es eben einfach an der Zeit zu sagen pass auf hier haben wir irgendwo in ein größeres Thema.
00:23:51: Wir müssen mal nicht nur die zwei Prozessschritte, die hier aufeinander folgen angucken und gucken ob das stimmt sondern wir müssen bei dem Prozess komplett neu umgraben.
00:23:59: Wir wissen wirklich den mal Challengen ob der noch einen Nutzen stiftet, ob der Nutzen der da gestiftet wird in die richtige Richtung geht.
00:24:07: Das war ja das Feedback was wir bekommen haben.
00:24:09: Und wie gesagt ist die spannendsten Aufgaben fand ich immer darin tatsächlich so auf Wurdebene dann mit dir zu diskutieren und wirklich auch dieses nochmal in Frage zu stellen, dieses Verständnis.
00:24:21: Dieses was sich so eingeschliffen hat, das langsam vielleicht auch zu einer Kultur geworden ist mal einfach zu offen waren transparent zu machen damit wir eben schauen können welche Muster liegen dahinter?
00:24:35: Und wie können wir dagegen angehen?
00:24:37: Das war schon super spannend.
00:24:39: Ich erinnere mich an den einen Punkt du hast es angesprochen der Begriff des Kunden.
00:24:46: Wir haben ja dann eingeführt dass der Kunde eigentlich für zwei Gruppen steht, einer für die Auftraggeber.
00:24:55: Die eine Anforderungsspezifikation erarbeiten, die eine Erwartung haben und zum zweiten die Anwenderinnen, die dann später mit dem Ergebnis der eingerichteten Software zum Beispiel
00:25:09: auch arbeiten.
00:25:10: Und weiter Prozessmodellierung ist mir aufgefallen.
00:25:15: Wir haben das ja mehrfach nochmal in Erinnerung gerufen.
00:25:18: Das war extrem hilfreich!
00:25:20: Ah, okay die Auftraggebenden haben eine andere Perspektive als die Anwender und Anwänderinnen Und wenn... und es kann so weit gehen.
00:25:29: Die Anwanderer sind total zufrieden.
00:25:31: Die fallen euren Leuten um den Hals und die Auftrageber, die sind unzufrieden Weil sie vielleicht Dinge nicht sehen oder weil sie eine andere perspektive haben.
00:25:41: zum Beispiel Budget ist nicht eingehalten worden Termin hat eine andere Terminvorstellung.
00:25:50: Und alleine diese Trennung dieser beiden, der nicht mehr Kunde als ein Wort zu nehmen sondern dafür zwei verschiedene Wörter zu nehmen zu nutzen das hat immer wieder auch in einer Prozessmodellierung war das hilfreich.
00:26:07: Das fand ich sehr eindrücklich.
00:26:09: Auf jeden Fall also ich fand diese Wirkung allein schon diese zwei Perspektiven aufzumachen diesen zwei Perspektiven zu sehen, zu denken.
00:26:18: Das entfaltet eine ungeheure Energie und das entfaltet eine ungehörige Kreativität auch im Prozess.
00:26:27: ja immer auch das zu prüfen habe ich die Perspektive eingenommen, hab' ich die andere Perspektives eingenomen.
00:26:34: Ja wir erinnern mich ja auch noch gut dass wir so diese Systemanalyse am Anfang auch aus drei Perspektifen gemacht haben einfach um den Blick so ein Stückchen zu weiten.
00:26:46: Natürlich hat das nicht jeder gemacht, aber jeder in der Rolle, die er gerade in der Gruppenarbeit bekommen hat.
00:26:52: und dann haben wir die Ergebnisse zusammengetragen und immer wieder diese drei Blickwinkel, ich glaube es waren Managementkunde und intern mit ja zu jedem Handeln mit dazugezogen und das hat einfach nochmal gezeigt okay immer wieder reflektieren Passt es aus der Sicht, passt es aus dieser Sicht.
00:27:12: Wen meinen wir?
00:27:13: Was ist unser Adressat?
00:27:14: Der ist ja auch in der Kommunikation unheimlich wichtig!
00:27:17: Dass wir das uns immer wieder vor Augen führen.
00:27:19: für wen ist dieses Stückchen Papier, was ich hier gerade beschreibe oder die E-Mail, die ich gerade versende... Ist das für einen Vorstandsvorsitzenden?
00:27:27: Den brauche ich nicht mit nünftelten Spezifikationen zu kommen.
00:27:30: Oder ist es für den Techniker?
00:27:31: dem muss sich nichts über einen Deckungsbeitrag
00:27:35: oder sowas
00:27:36: berichten im meinem Status Bericht und das müssen immer wieder vor Augen führen, für wen tue ich es und mit wem rede ich.
00:27:47: Mit wem schreibe ich?
00:27:48: Mit wemen arbeite ich?
00:27:50: unheimlich wichtig ist auch Sport.
00:27:53: der Trainer einer U-Elf Mannschaft muss anders mit dem Team reden als von einem zweitbundesligateam im Rockbee oder sonst.
00:28:04: was die erwachsene gestandene Menschen ob nun Männer oder Frauen für mich egal, aber man kann anders reden oder man redet einfach anders.
00:28:13: Man hat einfach ganz anderen Fokus und natürlich sicherlich auch andere Didaktik und ja wieder eine Parallel zum Sport.
00:28:23: Wenn wir jetzt mal auf das Projekt drauf gucken, da sind ja schon eine ganze Reihe von Veränderungen, die sind ja glaube ich so zu sichtbar und greifbar.
00:28:36: Was sind so für dich die Momente oder Dinge, wo eine Magie entstanden ist?
00:28:43: Wo sich wirklich was verändert hat in den Köpfen
00:28:45: auch.
00:28:47: Ja das ist wirklich viel!
00:28:50: Ich denke dass das spannendste sind immer unsere Feedbackrunden an den Workshop-Tagen selbst.
00:29:00: Das sind so die Momentes.
00:29:01: da freue ich mich am meisten drauf wenn wir dann die Runde rumgehen und fragen okay ist euer Takeaway von heute.
00:29:07: Was habt ihr gelernt?
00:29:08: Was ist eure Erwartung erfüllt, das ist ja nahezu egal welche Frage wieder stellen oder du stellst.
00:29:15: Die Antworten sind spannend und
00:29:18: ich
00:29:18: nehme deutlich wahr dass die Antworten irgendwie näher aneinander sind also dass die Wahrnehmungen der Menschen die vor einem guten halben Jahr mit sehr heterogen waren immer näher zueinander Rutschen, dass die Erwartungen immer näher zueinander rutschen.
00:29:40: Das zeigt mir... das war irgendwo zumindest die gleiche Blickrichtung vielleicht noch nicht immer den gleichen Blickwinkel.
00:29:48: Das ist überhaupt nicht nötig aber die gleichen Blickrichtungen.
00:29:51: Wir haben die Zielstellung verstanden wir haben den Zweck dieses Prozesses verstanden und Das ist einfach schön zu spüren, auch im Miteinander.
00:30:02: Wenn ich dann Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führe und die dann feststellen, neuerdings ist das mit ihr oder ihm ein ganz anderes Arbeiten.
00:30:13: Ich hätte gar nicht gedacht dass derjenige so kooperativ sein kann.
00:30:18: Und also das sind wirklich Änderungen, die sind so spürbar und auch die Kundenwahrnehmung bekommen tolles Kundenfeedback mehr als vorher Und wenn wir ehrlich sind, die Prozesse noch gar nicht produktiv gesetzt.
00:30:33: Wir sind ja noch dabei, aber wir sind da sehr partizipativ unterwegs und ich gebe auch dir und der Arbeitsgruppe das volle Vertrauen, dass da was Gutes bei rauskommt ohne permanent irgendwelche Zwischenberichte haben zu wollen.
00:30:48: Ich merke schon in dem täglichen Zusammenkommen, dass sich etwas ändert Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch verstanden, dass sie von mir einen Handlungsspielraum bekommen und innerhalb dieses Handungsspielraums im Prinzip gestalten können.
00:31:07: Also nicht nur im Prinzip bestalten können sondern gestalten sollen.
00:31:10: die sollen ihre Arbeit infrage stellen.
00:31:12: Die sollen sich hinterfragen ist das sinnvoll was ich gerade tue?
00:31:17: Muss ich hier eine E-Mail schreiben oder reicht vielleicht der Weg in das Büro nebenan?
00:31:25: Das wandelt sich schon.
00:31:26: Also die Gespräche untereinander sind häufiger, sind vertrauter wir benutzen ganz andere Sprache Wir reflektieren denke ich auch anders ist zumindest meine Wahrnehmung und wir werden auch anders wahrgenommen ... enttusiastischer, weiß ich nicht freundlicher Kundenorientierter vielleicht wahrgenommen auch innerhalb der Belegschaft unserer Firma.
00:31:59: Ja zumindest teilweise noch ein mich hundertprozentig geht ja nicht und es geht täglich voran und das ist echt schön.
00:32:07: Währenddessen wir so zugehören haben habe ich gemerkt eine innere Freude weil die... Das war einfach was du gesagt hast mit diesen Reflexionen.
00:32:18: Das ist ein tolles Beispiel für Action Learning also in
00:32:22: im tun
00:32:23: lernen nicht erst.
00:32:24: Wir müssen etwas auszüfteln und dann räumen was aus, sondern gibt es eine wirkung.
00:32:28: Sondern nein im tun entstehen schon erste wirkungen Und das was sich in unserer
00:32:36: arbeit ja auch immer wieder
00:32:37: mal in projekten erlebe ist.
00:32:41: Schon nach mehreren wirkshops Gibt diese bericht.
00:32:46: irgendwie reden die
00:32:47: leute jetzt
00:32:48: anders miteinander und als spielt also dieses Eine Intervention ist in der Reflexion.
00:32:57: Was ist meine wichtige Erkenntnis für heute?
00:33:01: Was ist die ganz kleine Veränderung, die ich hier zu beobachtet habe?
00:33:05: Dahinter steht die
00:33:06: Idee,
00:33:08: die es in einer systemischen Organisationsentwicklung auch gibt.
00:33:13: Energy follows attention.
00:33:15: Also das wo ich aufmerksam drauf gebe, da entsteht Energie und dort wo Energie ist, da gibt's die Veränderungen.
00:33:25: Ja,
00:33:25: ich mache mal einen kleinen Themensprung.
00:33:28: Und zwar wir haben das hatte sich der glaube ich mal an anderer Stelle mal sowas berichtet so eine kleine Produktentwicklung machen wir gerade.
00:33:40: okay gut ist der Produktname und dahinter steckt die Idee Ein Element, das in vielen Veränderungsprojekten, die wir begleitet haben immer wieder verwenden.
00:33:58: Mal rauszulösen und damit es für viele auch zugänglich und nutzbar wird.
00:34:03: Das war ist die Idee.
00:34:05: Wir nehmen eine Gruppe von Führungskräften Und machen mit den Fallarbeit nach einem ganz streng enden Muster wie das Muster ist, die Struktur ist.
00:34:19: Wir haben sehr beschränkte Zeit.
00:34:22: Sechzig Minuten, fünffünfzehn Minuten in manchen Konstellationen sogar noch dreißig Minuten.
00:34:28: Es gibt einen Fall und in dem gegebenen Zeitfenster muss für diesen Fall ein erster Schritt eine erste Idee entstehen Und da hat sie im lauf der zeit bei uns Kleiner Mini-Katalog von Methoden und Methötischen herausentwickelt, die da sehr hilfreich sind für diese schnellen Intervention.
00:34:53: Und punktuell haben wir in diesem Projekt oder noch einem anderen Projekt mit euch auch so was gemacht.
00:35:03: Wie ist deine Erfahrung damit?
00:35:05: Was war dafür dich besonders hilfreichen?
00:35:10: Ja ganz viel!
00:35:12: Also jede einzelne Methode, wir haben ja danach oft noch mal diese Workshops oder Termine reflektiert und du hast mir auch im Vorfeld erzählt was du anwenden möchtest oder hast es einfach mitgebracht.
00:35:24: Ich persönlich habe unheimlich viel davon adaptiert liegt sicherlich daran dass das Arbeiten auf so einer Ebene unheimliche Spaß macht und ich da sehr metodenoffen bin.
00:35:39: Versuche, so viel Neues wie es geht irgendwo aufzusaugen.
00:35:41: Vielleicht zu probieren auch zu verwerfen bin ich ganz ehrlich.
00:35:45: Aber du merkst ja auch in unserer Zusammenarbeit dass das eine oder andere bei mir absolut hängen geblieben ist und so ein Dauerbrett dabei mehr wird dann nicht immer wieder Zitiere verwende Auch zum Erklären mancher Dinge für Dritte auch benutze.
00:36:00: wir haben ja verschiedenste Konstellation Wir haben das ja in diesem Arbeitskreis den wir gerade geschildert haben gemacht haben Das auch unter uns Führungskräften angewendet mit so diesen Mini Coachings.
00:36:12: Das funktioniert online, das funktioniert offline.
00:36:15: und ja eure Idee eures Produkts die halt ich für absolut sinnvoll weil ich muss nicht auf einem Workshop mit sechs Kollegen von mir warten.
00:36:26: Ich kann einfach wenn ich das richtig verstanden habe mich einbuchen in euer System und sagen, okay da ist jemand von Siemens aus Ludwigshaven dabei.
00:36:36: Und aus Stadtwerken Hamburg und dann gehst du einfach dann in die Runde und versuchst die Themen zu adressieren mit einem Coach der so einen Set an Methoden hat wo wir einfach oder wo ihr wisst und sicherlich viele eurer Klienten auch wissen dass sie funktionieren, dann gibt es eine neue Dimension von Möglichkeiten und das hört sich unheimlich schaumant an.
00:37:06: Du hast ja jetzt immer noch mal gesagt, dass du sehr viele Dinge so schnell aufnimmst und auch Lust hast – und wenn es nicht hilfreich ist, fußt es beiseite!
00:37:15: Hier sehe ich auch eine Parallelität zum Teamsportrenner, aber dort gibt's ja ihre Innovationsgeschwindigkeit da.
00:37:22: Das Dinger, die funktionieren sich ganz schnell verbreiten und aufgenommen werden.
00:37:29: So, das ist auch etwas wo ich denke da können viele richtig viele Unternehmen was daraus lernen.
00:37:36: also diese Mentalität auch.
00:37:38: Bisschen nicht mehr funktionieren ja?
00:37:40: Also wenn ich jetzt irgendwie mir beim Fußball diesen neuen Trick aneigene und der funktioniert, der funktioniert.
00:37:45: Der funktioniert, er funkt hundertmal, der funkt hundredfünfzig mal.
00:37:49: aber dann kommt jemand, der hat mich durchschaut, da der Trainer um dich gescautet und sagt, wenn der muss aufpassen.
00:37:56: Der zuckt mit der linken Schulter dann weiß er, der steigt mit dem rechten Fuß über den Ball.
00:38:01: Und dann wissen die das?
00:38:02: Dann funktioniert es nicht mehr!
00:38:03: Und dieser Mut, dass wieder diese Sache, die so gut funktioniert hat, die mich vielleicht einmalig gemacht hat, dann wieder zu verwerfen und zu sagen okay, das hat jetzt seine Zeit erlebt.
00:38:16: Bei uns in diesem Kontext, diese Methode funktioniert jetzt vielleicht nicht mehr um Dinge zu kommunizieren oder Probleme zu lösen Dann zu sagen, okay jetzt brauchen wir was Neues.
00:38:25: Jetzt immer mehr Menschen kommen dahinter wie es funktioniert?
00:38:28: Wir sind nicht mehr einmalig ja!
00:38:29: Wir haben nicht mehr diese Marktstellung oder wie auch immer... Wir müssen uns wieder etwas Neues einfallen lassen.
00:38:38: das ist glaube ich auch so einen Punkt den man da herziehen kann.
00:38:41: Ja wir müssen uns immer weiter entwickeln im Basketball unsere Systeme weiter schreiben, noch mehr Möglichkeiten zum Abschluss suchen.
00:38:48: Noch klarer dieser berühmte Extrapass, dass einfach wieder Sehen unsere Mitspieler stehen und sehen ist jemand in noch bessere Positionen.
00:38:57: Und das kommt alles zusammen ja?
00:39:01: Dann habe ich noch eine bessere Möglichkeit, noch eine effizientere Methode, noch ne transparente Methode.
00:39:07: Das sind eben Dinge die lernen wir denke ich nur wenn wir es ausprobieren, wenn wir zuhören anderen, mit anderen Erfahrungen und Feedback-Teilen.
00:39:19: Und ja das macht mir Spaß und deswegen glaube ich schon dass euer Produkt gut funktioniert weil ich bin bestimmt nicht alleine.
00:39:30: Nehmen wir das mal so als vorweggenommenes Schlusswort.
00:39:36: Mal noch eine letzte Frage gibt einen Punkt Den von dem, bei dem wir zu berührt haben, wo wir vorbeigelaufen sind im Gespräch.
00:39:46: Gutes Arsch.
00:39:47: Da würde ich gerne nochmal weiter tun nach Sinnen, Spinnen oder Reden.
00:39:53: Gibt es einen Punkt bei dir?
00:39:56: Mit Sicherheit!
00:40:03: Muss ich mal ganz kurz in mich gehen... Ja also war's ich immer wieder.
00:40:13: Ja, mir vor Augenführer ist ja dieses Thema.
00:40:15: Okay jetzt werden wir hier gecoached, jetzt haben wir hier begleitet.
00:40:18: die Veränderung wird herbeigeführt.
00:40:20: Wir ändern uns, wir ändern Abläufe und Ordnungen, wir entwickeln Kultur gemeinsam.
00:40:29: Dieses Thema nachhalten, dieses Thema tatsächlich immer wieder zu prüfen.
00:40:36: ist denn das, was wir uns mal vorgenommen haben dann auch erfolgreich?
00:40:40: Also das ist sicherlich ein Thema.
00:40:42: Das müssen wir dann auch in unserer Zusammenarbeit noch einmal besprechen.
00:40:48: wie gestalten wir das ganze nachhaltig und praktikabel?
00:40:53: machen wir ja auch schon.
00:40:54: aber Ja das sind so eine Sache.
00:40:58: Wie wird Erfolg dauerhaft?
00:41:00: Das ist ja sicherlich entspannendes Thema.
00:41:04: Das können wir an den anderen Stellen noch einmal fortsetzen.
00:41:07: Von dem Moment erst mal herzlichen Dank, dass du da warst.
00:41:10: Vielen Dank für die Einladung!
00:41:13: Du hast uns mitgenommen in deiner Erfahrungswelt als Führungskraft und auch ein bisschen der Erfahrungswelt von IT-Unternehmen.
00:41:22: Herzlichen Dank dir dafür!
00:41:23: Vielen
00:41:24: Dank hat mir großen Spaß gemacht.
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